Johann Strauss Sohn, Walzerfabrikant
Lesung mit Musik
Ein Essay von Helmut Korherr
Musikalisch begleitet von Strauss-Musik
Rezitation: Gerhard Ernst
Am Klavier: Petra Pawlik-Mayerhofer
An der Geige: Susanne Masetti
Nächste Termine:
- Mittwoch, 15. April 2026 um 18:30 Uhr
Ort: Bezirksmuseum Landstraße,
Sechskrügelgasse 11, 1030 Wien
Anmeldung: bm1030@bezirksmuseum.at - Dienstag 16. Juni 2026 um 18 Uhr
Ort: Festsaal der Bezirksvorstehung Wieden
Favoritenstraße 18, 1040 Wien
Anmeldung: post@bv.04.wien.gv.at oder korherr@helmutkorherr.at
Eintritt: Freie Spende

Zum Inhalt:
Ludwig Doczi, erzählt aus dem Leben seines langjährigen, engen Freundes Johann Strauss Sohn: Geboren wurde dieser 1825 in St. Ulrich bei Wien, gestorben ist Strauss 1899 in Wien.
Johann Strauss’ Vater hatte für seinen Sohn eigentlich eine Beamtenlaufbahn vorgesehen, die Mutter unterstützte ihren Sohn jedoch aus Rache gegenüber dem Vater, der der Mutter untreu geworden war und getrennt von ihr lebte, und ermöglichte Johann ein Musikstudium. Schon das erste Konzert am 15. Oktober 1844 im Casino Dommayer war ein großer Erfolg. Es folgten weitere Konzerte und Tourneen durch ganz Europa und Nordamerika.
Der persönliche Kontakt zu Jacques Offenbach brachte ihn dazu, erste Operetten zu schreiben. Im Jahr 1871 hatte "Indigo und die 40 Räuber" im Theater an der Wien Premiere, einige Jahre später wurde dort auch die "Fledermaus"
uraufgeführt. Strauss komponierte rund zwanzig Operetten, fünfhundert Walzer, Polken und Quadrillen, ein Ballett ("Aschenbrödel") sowie eine Oper ("Ritter Pasmán").
Mitwirkende

Rezitation: Gerhard Ernst ist in Wien geboren und absolvierte seine Schauspiel- und Gesangsausbildung in seiner Heimatstadt. In den Jahren 1968 bis 1985 war Gerhard Ernst an zahlreichen bedeutenden deutschen Bühnen engagiert. 1985 wechselte er zu den Vereinigten Bühnen Graz, wo er bis 1990 an der Grazer Oper und im Schauspielhaus Graz tätig war. Unter Claus Peymann, war Gerhard Ernst von 1990 bis 1995 Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater. Danach wechselte er ans Theater in der Josefstadt, dem er bis 2001 als Ensemblemitglied angehörte. Seit 2001 ist er Ensemblemitglied der Volksoper Wien.
Große Erfolge feiert er auch mit Soloprogrammen, wie z.B. „Der Herr Karl“.
Am Klavier: Petra Pawlik-Mayerhofer erhielt bereits als 7jährige Klavierunterricht. Es folgte das Diplomstudium im Konzertfach Klavier. Begleiterin bei zahlreichen Meisterkursen und Sommerakademien im In- und Ausland, v.a. Chor-, Vokal-, und Bläserbegleitung. Auftritte als Solistin in England, Frankreich, Norwegen, Finnland, Italien, Deutschland, Ungarn, Kroatien und Österreich. Ihre besondere Liebe gilt der „Wiener Musik“, Operette und Salonmusik.
