Helmut Korherr Helmut Korherr Bildnis

Freier Schriftsteller

Hermann Broch

Hermann Broch von Helmut Korherr

Donnerstag, den 28. Okt. 2021 um 18 Uhr 30

Jüdisches Museum Wien

Dorotheergasse 11, 1010 Wien

UAwg: Tel. 01/535 04 31-1510 oder E-Mail events@jmw.at

Zum Inhalt: Am 13. Dezember 1938 hat der Emigranten-Club in New York einen besonderen Gast: Hermann Broch. Bereitwillig erzählt er von seinen aufregenden Erlebnissen in diesem Jahr. Der Dichter ist am 13. März - am Tag des Anschlusses von Österreich an das Deutsche Reich - in seiner zweiten Heimat Altaussee verhaftet worden. Er wurde umgehend ins Gefängnis von Bad Aussee eingeliefert. Der Grund: Der örtliche Briefträger hatte gemeldet, dass Broch die Zeitschrift "Das Wort" aus Moskau beziehe. Das legte den Verdacht nahe, dass Broch Kommunist ist. Schließlich glaubt man aber dem Inhaftierten seine "politische Harmlosigkeit" und er wird nach drei Wochen entlassen. In Wien bemüht sich Hermann Broch um ein Ausreise-Visum. Nachdem etliche Hindernisse mit viel Glück überwunden worden sind, kommt Hermann Broch endlich - nach einem Zwischenstopp in England - Anfang Oktober in New York an.


Freunde und literarische Gesellschaften hatten Hermann Broch noch in seinem Todesjahr 1951 für den Literatur-Nobelpreis vorgeschlagen.


Zur Musik: Für die passenden Klänge aus der "Ära des Swing" sorgt das "Jazz-Trio-Exil" Saxophon und Klarinette: Martin Haslinger, Klavier: Roberto Pisati, Kontrabass: Wolfgang Wallisch


Helmut Korherr: 1950 in Wien geboren, derzeit lebt in Wien und Bad Aussee, außerdem hat er 10 Jahre im Burgenland in Podersdorf und 25 Jahre in Niederösterreich gelebt in Goggendorf im Weinviertel.


Aufführungen (kleine Auswahl): 2008 Szenische Lesung „ELEONORE DUSE“ mit Andrea Jonasson im LeharTheater/Bad Ischl; 2009 Schauspiel „HAKOAH FÜHRT!“ im Stadttheater Walfischgasse (mit Wolfgang Böck); 2010 Szenische Lesung „U-Boot in Wien“(mit Dagmar Schwarz und Günter Franzmeier) im Wiener Volkstheater (Empfangsraum); 2011 „FREUDS NEUROSEN“ im 3raumAnatomietheater (mit Christian Spatzek); 2012 „Maria Montessori ungeschminkt.“ im 3raum-theater; 2013 Szenische Lesung „Berta Zuckerkandl und die bittere Wahrheit“ (mit Ulli Fessl u.a.) im Salon vom Café Landtmann in Wien; 2014 „magda goebbels.deutsche mutter“ (mit Claudia Androsch) im Theater vom Café Prückel in Wien; „JAKOB WASSERMANN und die verbrannten Bücher“ (mit Catherine Oborny, Julia Resinger, Michael Bukowsky, Alfred Pfeifer und Roman Kollmer) in Bad Aussee und in Wien im Cafe Prückel.


Roman Kollmer wurde in Wien geboren. Er ist Schauspieler, Moderator, Sprecher und Regisseur. Als Schauspieler bisher am Theater der Jugend in Wien, der Theater m.b.H., dem Volkstheater Wien, dem Stadttheater Klagenfurt, den Berndorfer Sommerfestspielen, den Bühnen Graz, an der Mailänder Scala, am Teatro Argentina di Roma, dem Teatro Giglio in Lucca tätig. Neben Gastauftritten in verschiedenen TV Produktionen war er bis 2003 in der ORF Eigenproduktion „Mimis Villa Schnattermund“ zu sehen. Sprechertätigkeit bei verschiedensten Werbeproduktionen, Radiostationen, Kino und ORF, Servus TV, sowie seit 2011 Station-Voice bei ATV2. Regiearbeit u.a. beim Hexensommer in Bromberg, sowie im Stadttheater Walfischgasse in Wien. Als Moderator ist er vor allem für die Firmen Admicos und MediaGuide, sowie bei der Buchmesse in Wien und Leipzig tätig.

KURT HEXMANN: Geboren In Wien. Ausbildung an der Schauspielschule Krauss. Erstes Engagement in André Hellers „Flic Flac“. Es folgten u.a.: Simpl, Kleine Komödie, Tribüne, Theater in der Drachengasse, Metropol, Souterrainbühne des Cafés Prückel; die Stadttheater Baden, St. Pölten, Klagenfurt und Bad Ischl. Die Arbeiten im Film‐ und Fernsehbereich reichen von Axel Cortis „Blassblauer Frauenschrift“ zu „Tatort“, „Kommissar Rex“, „Geschichten aus Österreich“, „Soko Donau“ etc.