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Fritz Grünbaum

Programme

FRITZ GRÜNBAUM "Kabarett in der Hölle"
Essay von Helmut Korherr mit zahlreichen Textbeispielen
Rezitation: Stephan Paryla

Auftritte:
13. Oktober 2015 um 19 Uhr
Literaturbuffet Lhotzky
1020 Wien, Rotensterngasse 2
Telefon:  +43 1 276 47 36
eMail:  office@literaturbuffet.com


16. Oktober 2015 um 19 Uhr 30
Haus Hofmannsthal
1030 Wien, Reisnerstr. 37
Kartenreservierung:
Tel.: 714 85 33
Fax: 714 85 33 9
E-Mail: office@haus-hofmannsthal.at

29. November 2015 um 11 Uhr
Club Rofrano - Bezirksmuseum
1080 Wien, Schmidgasse 18
Tel. Nr. 0676 /501 7042

4. April 2016 um 19 Uhr
Wiener Bücherschmaus
Garbergasse 13, 1060 Wien
Platzreservierung: Telefon:0677 61265911

6. April 2016 um 19 Uhr 30
Cafe Einfahrt - Am Karmelitermarkt /Haidgasse 3
1020 Wien
Eintritt frei!
Platzreservierung: 01/ 9426886

14. April 2016 um 19 Uhr
Fuhrmannhaus, 1140 Linzerstr. 404
Eintritt frei!

14. September 2016 um 19 Uhr
Bezirksvorstehung Wieden
Favoritenstraße 18
1040 Wien

16. September 2016 um 19 Uhr 30
Kulturverein Transdanubien
Adresse: Freiligrathpl. 6, 1210 Wien
Telefon:01 2707917

24. Februar 2017 um 19 Uhr
Bezirksmuseum Liesing
1230 Wien, Canavesegasse 24
Tel.: 869 88 96

26. Februar 2017 um 19 Uhr 30
im KIP - Kunst im Prückel
Theater im Souterrain des Cafe Prückel
Biberstr.2
1010 Wien
Kartenreservierung:
online: www.kip.co.at
Email: karten@kip.co.at

10. Mai 2017 um 19 Uhr
Bezirksvorstehung Favoriten
Festsaal
1100 Wien, Keplerplatz 5
info 0676/5346989
Information: www.waldmüllerzentrum.at

22. Oktober 2017 um 16 Uhr
Komödie am Kai
Franz-Josefs-Kai 29, 1010 Wien
Telefon: 01 5332434


Über das Programm:
Fritz Grünbaum  - „Kabarett in der Hölle“  lautet ein Essay von Helmut Korherr, das  mit zahlreichen Textbeispielen gespickt ist. Stephan Paryla hat dafür die Rezitation übernommen.  Der Schauspieler ist ja  als Vortragskünstler  sehr erfolgreich unterwegs.
Die  Kabarettkarriere von Fritz Grünbaum  begann  1906 in der  "Hölle" im Souterrain des Theaters an der Wien. Grünbaum wurde binnen  kurzem  zum großen Komiker seiner Zeit.  1914 hatte er seinen ersten Auftritt im Kabarett „Simpl“, in dem er ab 1922 mit Karl Farkas die beliebte  „Doppelconference“ entwickelte.


zum Inhalt und über Fritz Grünbaum:
Geboren wird Fritz Grünbaum am 7. April 1880 in Brunn. Er durchlebt eine behütete Kindheit. Nach dem Besuch der Volksschule absolviert er mit guten Leistungen das deutsche Gymnasium in Brunn und maturiert 1899.
Fritz Grünbaum zieht nach Wien, um Jus zu studieren und promoviert 1904 zum Magister. Während seines Studiums verdient er seinen Unterhalt durch zahlreiche Nebenjobs, bis er eher zufällig im Kabarett „Hölle“ seine Karriere als Komiker beginnt.
Die Kriegsbegeisterung des Ersten Weltkrieges zieht an ihm nicht spurlos vorüber. Er meldet sich als Freiwilliger und wird hochdekoriert. Nach dem Krieg pendelt er zwischen Berlin und Wien. Er lernt zu jener Zeit Karl Farkas kennen.
1930 schreibt er u.a. Texte für Filme und verdient sich als Schauspieler in kleinen Rollen sein Geld.
Noch vor dem Einmarsch der Nazis in Wien im Jahre 1938 dürfen Farkas und Grünbaum das „Simpl“ nicht mehr betreten.
Farkas gelingt die Flucht, Grünbaum will nach Bratislava reisen, wird an der Grenze zurückgewiesen, kommt ins Gefängnis – wo er Bruno Kreisky kennenlernt. Fritz Grünbaum wird ins KZ Buchenwald deportiert, gequält, erniedrigt und körperlich gezüchtigt. Er erkrankt aufgrund seiner schwachen körperlichen Konstitution, wird ins KZ Dachau überstellt. Die Vermittlungsversuche seiner Frau bleiben erfolglos. Zu Silvester 1940 macht Grünbaum wieder bei einem der heimlichen Kabarett-Abend mit - in dieser wahren Hölle unter entsetzlichen Umständen. Kurz danach misslingt ihm ein Selbstmordversuch. Bald darauf - am 14. Januar 1941 stirbt Grunbaum - angeblich an "Herzlähmung".

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